Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Logos im Wandel der Zeit

Eine große Marke zu sein, ein bekanntes und für die Marke wichtiges Logo zu haben und dies im Laufe der Zeit mehr oder weniger behutsam mit der Zeit gehen zu lassen ist keine leichte Aufgabe.

iShift hat 20 Logos großer, bekannter Marken durch die Zeit begleitet. Von Apple über Shell bis hin zu Nokias oder Ford geht die Reise durch die Zeit. Und bringt dabei auch überraschende Brüche zu Tage:

iShift: 20 Corporate Brand Logo Evolution  »»

Der Aufwand, im Web 2.0 aktiv zu werden

Ich stecke derzeit in den letzten Vorbereitungen für mein Seminar »Blog, twitter, Facebook und Co, Wahlkampf im Internet« am Samstag.

Parallel – so eine Seminaridee kommt ja auch selten aus heiterem Himmel angeflogen – bin ich im engen Kontakt zu mehreren Ortsverbänden der Grünen und unterhalte mich dort immer wieder über eben diesen Wahlkampf im Internet.

Und obwohl zum Beispiel die Strukturdaten ganz klar sagen, dass gerade die Grünen im Web auf eine riesige, dankbare Zielgruppe stoßen ist es oft schwer, die Menschen von den neuen Möglichkeiten zu begeistern.

Zusammengefasst begegnen mir die folgenden drei Argumente dagegen:

  • Das »Web 2.0« wird aus Datenschutzgründen eher abgelehnt. 
  • Angst vor Veränderung (aka. Das haben wir noch nie so gemacht)
  • Das ist viel zu viel Arbeit – wer soll denn das alles machen?

(Ich nehme übrigens an, dass es bei den anderen Parteien ganz ähnliche Gründe gibt)

Alles drei sind natürlich gewichtige Gründe, mit denen man unterschiedlich umgehen muss.

 

Das »Web 2.0« wird aus Datenschutzgründen eher abgelehnt.

Solche Befürchtungen sind natürlich durchaus sehr begründet und müssen ernsthaft besprochen werden. Aber gerade für Gruppen, Vereine oder Parteien, die sich im Web präsentieren wollen ist es natürlich einfacher, einen Trennungsstrich zwischen gewollter Öffentlichkeit und zuviel Information zu ziehen. Auch wenn im »Web 2.0« natürlich gerade persönlichere Kommunikation im Vordergrund steht.

 

Angst vor der Veränderung

Angst vor Veränderung, Angst vor Neuem wird es immer geben. Hier hilft keine Überredungskunst und kein Druck, sondern höchstesn langsames Heranführen an das Neue und Fremde.

 

Das ist zuviel Arbeit

Auch wenn »wir« – die wir selbstverständlich auf zwei Bildschirmen arbeiten, chatten, lesen, twittern und mit den neusten Handys auch unterwegs online sind – es uns nur schwer vorstellen können: Das ist ein wichtiger Punkt.

Für mich, der ich berufsbedingt aber eben auch aus Leidenschaft von morgens bis abends am Computer sitze ist es einfach, nebenher zu twittern, den RSS-Reader im Auge zu behalten und absolut zeitnah auf Kommentare, @-Replies oder ähnliches zu reagieren.

Aber nicht jeder lebt so und nicht jeder hat Lust, seine Arbeitsweise komplett umzustrukturieren. Der Aufwand, »ins Internet zu gehen« ist für viele Menschen trotz Breitband-DSL immer noch hoch. Da steht dann vielleicht ein alter Computer, der erst minutenlang hochgefahren werden muss, vielleicht ist einfach gar kein DSL im Haus und vielleicht ist man »dem Internet« gegenüber eh eher skeptisch eingestellt – man hört und liest ja immer so viel schlechtes.

Alles zusammen sind die Hürden oft eher hoch - und dann soll man auf einmal ständig online verfügbar sein, um dort zu kommunizieren? Ich verstehe die Probleme, die da mancher hat.

Multi-Monitor-Umgebungen erhöhen die Produktivität

Als ich begann, professionell am Computer zu sitzen hörte ich irgendwann von den ersten Grafikkarten mit Anschlüssen für mehrere Monitore. Gerade für Programme wie Photoshop, die ihre Werkzeuge auf mehrere Paletten verteilen leuchtete mir der Sinn sofort ein und ich hatte schnell auch zwei Monitore vor mir stehen.
Aber auch auf dem einen Monitor ein Quelldokument zu haben und auf dem anderen Monitor die HTML-Version dieser Vorlage zu bearbeiten erwies sich schnell als deutlich effektiver als ein ständiges hin- und herschalten zwischen den Fenstern.

Seit neben der Arbeit an einem Dokument, einer Website oder überhaupt einem nur von mir bearbeiteten Projekt auch die ständige Kommunikation mit der Außenwelt immer wichtiger wurde ist als dritter Monitor noch das aufgeklappte Laptop dazu gekommen. Das kleine Programm Synergy sorgt dabei dafür, dass ich Desktop-PC und Laptop über eine Tastataur und eine Maus bedienen kann.

Im Ergebnis habe ich also sozusagen »geschummelte« drei Monitore an einem Arbeitsplatz vor mir.

Screenshot aller drei Bildschirme im Einsatz

Freunde und Bekannte, die weniger am PC arbeiten und/oder die Erfahrung mit mehreren Monitoren nicht haben belächeln »mein Cockpit« gerne und finden es eigentlich übertrieben. Man könne doch eh immer nur eine Sache im Auge behalten.

Nachdem meine Erfahrung mir völlig unempirisch schon immer anderes gesagt hat,  hat das Frauhofer-Institut jetzt eine Versuchsreihe zu diesem Thema durchgeführt und mein Bauchgefühl komplett bestätigt:

Die Ergebnisse des Experiments waren verblüffend: Während bei Gruppe 1 [ein 19"-Monitor] lediglich eine Produktivitätssteigerung von 1,9 Prozent gegenüber der Referenzaufgabe gemessen wurde - die dem Lerneffekt zuzuschreiben ist - lag das Produktivitätsplus bei Gruppe 2 [ein 22"-Widescreen-Monitor] immerhin schon bei 8,4 Prozent. Als äußerst produktiv erwies sich Gruppe 3 [drei 19"-Monitore]: Die Probanden zeigten bei der Lösung ihrer Aufgabe im Schnitt eine um 35,5 Prozent bessere Leistung. Dieses Ergebnis ist statisch hochsignifikant. 

Der ganze Artikel beim Fraunhofer IAO: Höhere Produktivität durch Multi-Monitor-Arbeitsplatz - Exponat auf der CeBIT

Leitfaden E-Mail Marketing 2.0 zum kostenlosen Download

Icon: PDF-DownloadDer E-Mail-Experte Torsten Schwarz verteilt mal wieder Geschenke: Diesmal gibt es einen Vorabdruck des Buchs "Leitfaden E-Mail Marketing 2.0", das im Herbst erscheint.

Auf 52 Seiten wird anhand von Praxisbeispielen erläutert, worauf es ankommt. Das eBook enthält Tipps zu den Themen Segmentierung, Softwareauswahl, Betreffzeilen und Zustellqualität.

Auf www.absolit.de/sonderdruck kann das PDF kostenlos heruntergeladen werden.

Zusammenfassung der Ergebnisse des Workshop Internet-Sperren

Alvar C.H. Freude veröffentlicht die Zusammenfassung der Ergebnisse des Workshop Internet-Sperren beim Seminar „Die liberale Blogosphäre“ der Friedrich-Naumann-Stiftung.

Download als PDF

Links via delicious nicht nur teilen, sondern aktiv weitergeben

Schon länger nutze ich den Social-Bookmark-Dienst delicious dafür hier im Blog die letzten von mir gesammelten Links auzugeben.

Jetzt gerade ist auch noch eine weitere Möglichkeit dazu gekommen, wie ich den Bookmarkdienst nutze und so will ich doch die Gelegenheit nutzen, zu erzählen, wie man statt nur Bookmarks zu sammeln auch noch weiteren Nutzen aus delcious ziehen kann:

Zuerst die Vorausetzungen:

Ich habe im Firefox die delicious-Erweiterung installiert – für den Internet Explorer gibt es eine vergleichbare Erweiterung.
Diese Erweiterung ermöglicht es mir, direkt im Browser mit einem Klick ein Lesezeichen bei delicious anzulegen - inklusive Titel, Beschreibung und Tags. Den Titel übernimmt die Erweiterung aus dem Seitentitel und wenn man vor dem Klick auf das delicious-Icon Text in der Seite markiert wird der als Beschreibung genommen.

Außerdem habe ich bei delicious spezielle Tags angelegt, die für verschiedene Ausgaben herhalten müssen. Ein Link, der hier im Blog bei den Links auftauchen soll, bekommt z.B. den Tag "bblog". Ein Link, den ich bei Twitter posten möchte bekommt "twitthis". Da die Erweiterung bereits bei der Eingabe des ersten Buchstabens die bereits bei delicious vergebenen Tags vorschlägt vertippe ich mich auch nicht.

Nutzbar wird das ganze dann dadurch, dass delicious für jeden Tag einen einzelnen RSS-Feed anbietet.

Wie gehts?

Wenn ich also eine Seite entdecke, die ich interessant genug finde, um sie hier in meine Links aufzunehmen (oder anderweitig zu verbreiten – dazu komme ich gleich noch) gehe ich folgendermaßen vor:

  • ich markiere einen kurzen Textabschnitt, der aussagekräftig genug ist, um als Beschreibung zu dienen 
  • ich klicke auf den delicious-Button im Browser
  • ich ergänze den oder die passenden Tag(s) für meine geplante Verwendung des Links
  • ... und klicke auf "Speichern"

Der ganze Vorgang dauert ca. 20 Sekunden.

Die Ausgabemöglichkeiten:

  • Für mich selbst habe ich den Artikel mit einem Bookmark versehen und kann ihn später leicht wiederfinden.
  • Hier auf der Seite liest ein Script regelmäßig meinen Feed zum Tag "bblog" aus und listet die Ergebnisse auf der Seite auf. So habe ich hier immer aktuelle Links, ohne mühsam das CMS aufrufen zu müssen.
  • Seit gerade nutze ich den Dienst twitterfeed, der es ermöglicht, neue Feed-Ergebnisse direkt z.B. an twitter oder auch zum Weiterverteilen an ping.fm zu senden.

So kann ich Links zu interessanten Artikeln jetzt mit einem Zeitaufwand von wenigen Sekunden sowohl

  1. speichern,
  2. hier im Blog veröffentlichen
  3. als auch via Twitter an meine Follower weitergeben.

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