Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Schreiben kann jeder? Protext.

Von meiner alten Blog-Kollegin Biggi Mestmäcker bekam ich heute Morgen eine eMail, die mich auf ein schönes Projekt aufmerksam machte: Die Protextbewegung.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass unter der »kann doch jeder«-Mentalität manche Berufe mehr leiden als andere. Kaum jemand käme zum Beispiel auf die Idee, sich seinen Esszimmertisch selbst zu schreinern, nur weil es im Baumarkt billig Holz, Ponal und Stichsägen gibt.

Dummerweise kommen aber viele auf die Idee, sich eine Website selbst zu »programmieren« weil bei den meisten Betriebssystemen automatisch ein Programm dabei ist, was einem dabei hilft.

Dass Webdesign mehr ist, dass gutes Webdesign bei einer gründlichen Konzeption anfängt und bei einer sauberen Programmierung, die irgendein Programm gar nicht leisetn kann noch lange nicht aufhört - das steht natürlich in keinem dieser Programme.
Und da aber die Ergebnisse aber auf den ersten Blick gleich aussehen muss auch ich mich oft fragen lassen, warum ich denn so viel mehr Geld haben will als der Kasten Bier, den der Sohn des Nachbarns verlangt hat.

Der Unterschied zum schon erwähnten Tisch ist eben, dass man sofort sieht, wenn der Tisch wackelt, uneben gesägt ist und nicht gerade steht. Dass eine Website nicht gefunden wird, die Besucher nicht hält und eh nur für einen kleinen Besucherkreis mit einem bestimmten Browser lesbar ist - das nimmt derWebsite-Heimwerker erst später oder nie wahr.

Auch Texter - das weiss ich von denen, mit denen ich zusammen arbeite - haben unter dem gleichen Problem zu leiden. Viele Texte, die ich bekomme wurden von der Seketrärin »nebenbei« geschrieben. Und das sind die besseren.

Und deswegen weise ich gerne hier an dieser Stelle auf die Website Protext hin. Bitte hier entlang.

 

ProText

 

Merci für die Aufmerksamkeit.

Empfehlung des Hauses: Workshop "Mein Elevator Pitch"

Ich unterbreche das Programm für eine kurze Werbung Empfehlung des Hauses.

Birgit Rumpel, eine geschätzte Kollegin aus dem Dortmund-Netzwerk Kommunikation bietet einen neuen Workshop an:

Workshop "Mein Elevator Pitch" - Der schnelle Weg zur effektvollen Kurzpräsentation

Der Workshop eignet sich für alle, die jederzeit bereit sein wollen, sich und ihr Unternehmen / ihr Produkt / ihre Dienstleistung zu präsentieren. Besonders Selbstständige und Freiberufler sind damit angesprochen.

Wir lernen den Elevator Pitch als sehr effektives Mittel der Kurzpräsentation kennen: Was steckt dahinter, was gehört dazu und wie mache ich das? Nach einer kurzen theoretischen Einführung soll im anschließenden praktischen Teil möglichst viel geübt werden.

Die nächsten Termine (jeweils 15 bis 19:00 Uhr):

Mittwoch, 27. Mai 09
Donnerstag, 4. Juni 09
Dienstag, 16. Juni 09
Mittwoch, 19. August 09
Dienstag, 25. August 09
Donnerstag, 3. September 09

Ort: Seminarraum im Union-Gewerbehof, Huckarder Str. 10

Teilnahmebeitrag: EUR 60,00 zzgl. MwSt.

Da ich selbst darum weiß, wie schwer es sein kann, die eigene Tätigkeit in einem kurzen, prägnanten Satz zusammen zu fassen - aber eben auch wie hilfreich es ist, genau das zu können, reiche ich diese Empfehlung einfach einmal hier ins Blog weiter.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

 

 

Journalismus vs. Internet

Der sog. »klassische Journalismus« und »das Internet« stehen sich an vielen Stellen in Feindschaft gegenüber. Das ist nichts neues und an den klugen Stellen gibt es auch immer wieder Annäherungsversuche und Diskussionen.

Wie tief der Graben aber eigentlich ist merkt man erst im Alltag - zwei kleine Geschichten, die ich erlebte mögen da als Beispiel dienen:

Gestern rief mich jemand von der Lokalzeitung, die ich letztes Jahr nach jahrelangen Abonnement abbestellt hatte, an. Warum ich gekündigt hätte, wollte die Dame wissen. Als ich erwiderte, ich sei durch das Internet schneller und besser informiert als durch ihre Zeitung ging ihre Stimme sprichwörtlich in den Keller und sie legte auf.

Vor ein paar Jahren bereits traf ich beim Medienforum NRW zufällig einen Bekannten aus meiner kleinen Stadt. ich war dort beim Podcastday, der in dem Jahr dem Medienforum angegliedert war, er war auch beruflich da. Als ich auf seine Nachfrage, was ich als nicht-Journalist denn bitte dort mache erklärte, dass ich den Podcastday besuche entglitt auch ihm das Gesicht. Er habe ja gar nicht gewusst, dass ich einer von denen sei, sagte er noch und sprach seitdem nicht mehr mit mir.

Lesetipp: Heute baue ich mal ein Auto

Lesetipp: Heute baue ich mal ein Auto

Am meisten erfreuen mich immer wieder Fragen in Gruppen, die sich mit Werbe- und PR-Themen befassen, und die etwa wie folgt lauten: "Ich bin gelernter Elektriker. Jetzt habe ich mich mit einer Firma selbstständig gemacht, die XY anbietet. Ich habe bereits Zeitungswerbung, Autobeschriftung und Direktmailings ausprobiert - bisher komischerweise leider ohne Erfolg. Kann mir mal jemand raten, wie und mit welchen Maßnahmen ich erfolgreich für mein Unternehmen werbe und Kunden gewinne?" 

PR-Doktor: Heute baue ich mal ein Auto

Via textblog.

Die Frage nach dem "Warum?" im Web 2.0

Oft höre ich die – meist kopfschüttelnd vorgebrachte – Frage, warum denn bitte jemand diese ganzen Web 2.0-Angebote nutzen sollte.

Heute Morgen fiel mir twitternderweise die beste Antwort bis jetzt ein:

Beste Antwort auf die Frage nach dem "Warum?" im Web 2.0: Das Konzept 'Kommunikation' hat sich einfach bewährt und ist zudem recht beliebt.

(Aus meinem eigenen Twitter-Stream.)

Nerd?

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