Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Das Pressezentrum auf Unternehmens-Websites

Lesetipp: Sibylle Mühlke schreibt über einen wichtigen, aber oft vernachlässigten Bereich auf Unternehmens-Websites – den Pressebereich.

Ein gut gepflegtes Online-Pressezentrum auf einer Unternehmenwebsite kann der erste entscheidende Kontakt für Journalisten und Medienleute sein. Diese Feststellung klingt banal.
Um so erstaunlicher, dass viele Unternehmen ihren Webauftritt nicht besser für Ihre PR-Arbeit nutzen.
Lesen Sie hier, wie Sie mit einem richtig organisierten virtuellen Pressezentrum Journalisten ihre Arbeit leichter machen. 

Sibylle Mühlkes Textanfall: Das Pressezentrum auf Unternehmens-Websites

Zum Wochenende

Hin und wieder gibt es noch ganz, ganz wunderbare Werbefilmideen.

Via textblog.

Lesetipp: Fünf Aussagen über das Web, die niemand mehr hören will

Lesetipp zu fünf Aussagen, die auch ich immer wieder höre, wenn ich über meinen Beruf oder mein Leben im Social Web berichte:

- Dafür habe ich einfach keine Zeit.

- Dieser Online-Exhibitionismus ist nichts für mich.

- Ich bin nicht so jemand, der im Internet rumspielt.

- Ich ziehe Treffen im richtigen Leben den Online-Kontakten vor.

- Für diesen neumodischen Kram bin ich zu alt.

Martin Weigert auf netzwertig.com mag das alles nicht mehr hören: Internet-Vorurteile: Fünf Aussagen über das Web, die niemand mehr hören will.

 

Lesetipp: Das Gesetz des Schulhofs. So könnten Kinder ihren Eltern Social Media erklären:

Martin Oetting schafft es, Social Media in "Oma-taugliche"-Worte zu verpacken:

Stell' Dir vor, ich muss an meiner Schule eine Nachricht an alle Schüler übermitteln. [...] darf ich die große Lautsprecheranlage für meine Durchsage verwenden.
Das sind die klassischen Medien.
[...]
Nun denk' an unseren Schulhof. Dort gibt es bestimmte Leute, die immer eine größere oder kleinere Gruppe um sich versammeln können. [...] Ihre Reichweite liegt nicht an Lautsprechern, Verstärkern oder Wattzahlen. Ihre Reichweite liegt an Inhalten, Form und Farbe ihrer Kommunikation.
Das ist "Social Media". 

Der ganze Artikel bei Martin Oetting: Das Gesetz des Schulhofs.

Wie das social Web die private Kommunikation verändert

Einer der häufigsten Kritikpunkte an den Sozialen Netzwerken, an Twitter und abgeschwächt auch an Blogs ist

»Ich muß doch überhaupt nicht immer wissen, was XY gerade macht. Das sind doch alles totale Nichtigkeiten von Menschen mit überzogenem Mitteilungsdrang.«

Schaut man sich allerdings einmal einen »normalen« Gesprächsablauf zwischen Freunden an, die sich länger nicht gesehen haben, stellt man schnell fest: Die ersten Minuten des Treffens – je nach Zeitraum, der seit dem letzten Gespräch vergangen ist auch Stunden – werden damit verbracht, absolute Alltäglichkeiten auszutauschen:

Szene im Cafe »Was macht denn der und der?«
»Hast Du den mal gesehen?«
»
Ich war ja so erkältet«
»Ach, Du hast einen neuen Aufgabenbereich im Job?«

Der Mensch benötigt diesen Austausch, um sich wieder anzunähern, wenn man sich länger nicht gesprochen hat. Man bringt sich gegenseitig auf den aktuellen Status des eigenen Lebens, um dann – wenn noch Zeit übrig ist – in die eigentlichen, die tieferen Gespräche einzusteigen. Die bestehen dann bei genauerem Hinsehen aus dem eigenen Umgang und den Bewertungen dessen, was der andere und man selbst erlebt hat.

Menschen, die über den direkten Kontakt hinaus noch via Internet über Soziale Netzwerke oder den täglichen Twitterstream Kontakt haben benötigen diesen Austausch nicht. Die nicht wirklich inhaltsvollen Stausmeldungen des anderen werden täglich nebenher gelesen. Jede für sich hat fast keinerlei Bedeutung – alle zusammen bilden sie aber einen steten Fluss an Statusmeldungen, die eine dauerhafte Verbindung zum anderen ermöglichen. Menschen, die so Kontakt halten können bei »Real Life«-Treffen ganz anders in ein Gespräch einsteigen. Sie wissen vom anderen und sie wissen auch um ihre stete Verbindung. Oft entsteht so ein Gefühl der Vertrautheit, das man sonst eher von guten Freunden zu denen man eben täglichen Kontakt hat, kennt.

Was bedeutet das für private Kontakte?

Menschen, die sich viel über Soziale Netzwerke austauschen müssen sich beim Gespräch mit »Offlinern« anpassen. Ihr direkter Gesprächseinstieg mag unhöflich, aufdringlich oder als zu direkt empfunden werden.
Sie müssen sich auf das langsamere Tempo der Gespräche umschalten und auch akzeptieren, dass Gespräche weniger gehaltvoll erscheinen.

Sie müssen aber auch wissen, dass Freunde, die sie vielleicht nur oder hauptsächlich online und über den täglichen Twitter-Stream kennen eben noch nicht wirkliche Freunde sind, auch wenn das Gefühl bei einem Treffen ähnlich ist.

Und für Freundschaften, die auf Grund einer räumlichen Distanz früher gelitten hätten finden sich im Web die idealen Möglichkeiten um trotz großer Distanz und seltenen Treffen eine Freundschaft aufrecht zu erhalten.

Was dieses Gefühl, was Kontakte über das social Web schaffen für Firmen bedeuten kann, kann man sich schnell ableiten; ob man die Chancen, eine emotionale Ebene zu seinem Kunden zu halten verstreichen lassen will, mag jeder selbst entscheiden.

Was ist ein Browser?

Wir alle, die wir im und am Web arbeiten gehen ja immer davon aus, dass der User - also zum Beispiel der Leser, also zum Beispiel Sie - zumindest in Ansätzen auf dem gleichen Wissensstand ist. Man vergisst einfach die eigene Fachidiotie.
Dass das in ca. 90% der Fälle schon bei den vermeintlich einfachsten Dingen nicht so ist zeigt der folgende Film.

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