Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Oma-kompatibel?

Gerrit van Aaken stellt in seinem Weblog praegnanz.de die These auf: Das Social Web ist definitiv nicht Oma-kompatibel.

Hinter diesem launigen Satz steckt meiner Meinung nach eine Menge Wahrheit.
Während ich auf der einen Seite seit Jahren an anderer Stelle ein Weblog betreibe, selbstverständlich Flickr, del.icio.us, Qype und YouTube benutze und RSS-Feeds meine bevorzugte Nachrichtenquelle sind und längst Zeitung und Fernsehen den Rang abgelaufen haben stoße ich natürlich bei der täglichen Arbeit auch immer wieder - und fast ausschließlich - auf Menschen, denen das alles (noch?) gar nichts sagt.
Und diese Menschen sind natürlich nicht dümmer, sondern vielleicht nur ein bißchen weniger interessiert an neuen Techniken im Internet.
Oder sie haben einfach nicht die Zeit, am Computer immer alles neue sofort mitzunehmen.
Oder sie sind schlichtweg - wie Gerrit schon sagt - des Englischen nicht so mächtig. Oder … - der Gründe gibt es viele.

Bleibt die Frage, was man damit als Webdesigner macht.
In zwei Welten zu leben und die in der Freizeit begeistert ausgereizten »neuen Techniken« vor dem Kunden verstecken, weil der sich ja eh nicht interessiert ist garantiert falsch.
Missionarisch jedem Projekt den Web 2.0 - Stempel aufzudrücken und sich beleidigt ins Schneckenhaus zurückzuziehen, wenn der Kunde sich überfahren fühlt und das nicht schätzt und will ebenso.

Bleibt meiner Meinung nach noch das, was man eigentlich als guter Berater immer tun sollte: Die Möglichkeiten kennen, sie freundlich anbieten und schauen was wann wo paßt.
Hier ein Gästebuch durch artikelbezogene Kommentare ersetzen, da einen RSS-Feed integrieren. Hier ein MashUp einbinden, dort die statische Anfahrtskizze gegen eine Google-Map austauschen.

Ich habe zu Weihnachten an Kunden RSS-Funktionalität für Ihre Site verschenkt. Das ist bestimmt auch »Web 2.0«.

Wie effektiv sind "Corporate Weblogs"?

Corporate Weblogs - also nicht die “privaten Tagebücher”, sondern professionelle Blogs sind noch nicht weit verbreitet. Trotzdem gibt es schon Firmen - nein, besser: Menschen in Firmen, die eben solche schreiben. Es gibt also Vorbilder, man kann verschiedene Gruppen unterscheiden und es entwickeln sich auch Geschäftsmodelle.

An der Rheinischen Fachhochschule Köln entstand die - meiner Meinung nach völlig zu recht mit “sehr gut” benotete - Projektarbeit “Wie effektiv sind Corporate Weblogs?“, die nach einer kurzen aber gründlichen Einführung in die Welt der Weblogs einen sehr umfassenden Überblick über die bestehende Szene sowie über verschiedene Modelle bietet.

Natürlich - immerhin reden wir hier über Web 2.0 - gibt es die Arbeit zum freien Download sowie ein Wiki mit weiterführenden Informationen.

» Blogeintrag zur Projektarbeit
» Wiki

Politische Weblogs - der nächste Versuch

Deutschland tut sich etwas schwerer mit Corporate Blogs - und erst recht mit politischen Blogs.

Beim Werbeblogger stieß ich gerade auf das neue Weblog von Gabriele Pauli (CSU). Und wie er denke auch ich: Diesen Versuch, in der Weblogwelt Fuß zu fassen sollte man im Auge behalten.
Schade, dass sie offensichtlich nur teilweise selbst schreibt und dass man nicht kommentieren kann - aber das kann ja noch kommen.

Die Neuigkeiten als RSS-Feed

Die Neuigkeiten hier und im gleichen Atemzug auch die der frisch relaunchten Site limes-logistik.de gibt es jetzt auch als RSS-Feed.
Was bedeutet das?

RSS steht für Really Simple Syndication.
Und der Umgang mit einem RSS-Feed ist tatsächlich wirklich einfach: Wenn eine Website einen RSS-Feed anbietet kann man die Adresse des Feeds in seinem Browser (Internet Explorer erst ab Version 7), im Thunderbird oder in einem speziellen RSS-Reader einfügen.
Die Browser machen dann daraus dynamsiche Lesezeichen, d.h. sie legen einen Ordner bei den Bookmarks an, in denen automatisch immer die aktuellen Artikel der jeweiligen Website erreichbar sind.
RSS-Reader und eMail-Programm mit RSS-Funktionalität benachrichtigen den Benutzer automatisch, wenn es etwas neues gibt und zeigen Artikel in einer Ansicht ähnlich der des eMail-Programms an.

Eine Website - viele Browser

Trotz aller Mühen sieht eine Website in verschiedenen Browsern immer ein bißchen unterschiedlich aus.
Kleine Unterschiede sind auch nicht auszugleichen - aber das liegt nun einmal in der Natur des Webs: Der Benutzer bestimmt am Aussehen einer Website mit. Je nachdem, was für ein Betriebssystem, was für einen Browser und was für eine Monitor-/Auflösungskombination er hat, sehen Websites immer geringfügig unterschiedlich aus.
DrWeb, das Magazin für Webworker hat verschiedene Dienste gesammelt, die einen Blick durch andere Augen - also mit anderen Browsern - auf eine Site ermöglichen. Füre den Webdesigner ein praktischer Service - für andere vielleicht einmal ein interessanter Blick auf die eigenen Seiten.

RSS Reader kostenlos

Der ehemals kostenpflichtige OmeaPro ist seit kurzem im freien Download zu haben, der notwendige License Key wird an jede/n vergeben, der Interesse hat.

Obwohl der neue Internet Explorer 7 jetzt auch RSS-Feeds verwalten kann, braucht man manchmal doch eine Software, die mehr kann. Feedreader OmeaPro ist da eine mehr als gute Lösung - neben RSS- hat er auch noch grundlegende eMail- und Chat-Funktionen.
Dann kann man auch gleich einmal sehen, was RSS so alles bietet und ob nicht auch die eigene Website eine Ergänzung verdient hätte.

12345678910111213141516171819202122232425262728293031323334353637