Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Schriften im Web

Eine oft gehörte Frage ist: »Warum kann ich denn meine Hausschrift nicht im Internet nutzen?«

Die Antwort ist recht einfach: Damit ein Browser eine Schrift anzeigen kann, muss die Schrift auf dem Computer installiert sein. Und da man den Besucher nicht dazu zwingen kann, sich eine Schrift herunterzuladen und zu installieren - leider kenne ich keine Statistiken darüber, wie viel Prozent der Benutzer das überhaupt könnten, geschweige denn wollten - ist man auf die Benutzung von wenigen Standardschriften angewiesen.

Manuel Bieh führt gerade eine Untersuchung durch, welche Schriften am weitesten verbreitet sind.
Wer mitmachen möchte, um die Untersuchung zu unterstützen kann das hier tun, wer nur die Ergebnissse sehen will, klickt hier.

» Zur Untersuchung
» Zu den Ergebnissen

Tunnelseiten

Oft stoßen im Briefing oder in der Präsentation die Vorstellungen von Webdesigner und Kunde derart aufeinander, dass für den einen etwas völlig selbstverständlich ist, was der andere genau so kategorisch ablehnt.

Meist kommen diese Unterschiede daher, dass man in dem Moment, in dem man sich selbst im Internet präsentieren möchte, vom Nutzer in eine neue Rolle wechselt. Dabei sollte man genau an dieser Stelle hauptsächlich über seine Erfahrungen als Nutzer nachdenken, um die eigene Website so benutzbar und damit auch so nützlich wie möglich zu machen.

Ein typisches Beispiel für solche Missverständnisse sind sogenannte »Tunnelseiten« oder »Splashscreens« - also dem eigentlichen Inhalt vorgeschaltete Seiten, auf denen das Firmenlogo, das Produkt oder eine Animation zu sehen sind.

Die meisten Webdesigner haben Tunnelseiten längst aus ihrer Werkzeugkiste verbannt, weil sie wissen, dass das Internet ein Kommunikations- und Informationsmedium und keine ins weltweit verfügbare PowerPoint-Präsentation ist.

Das Design Tagebuch hat Tunnelseiten dennoch untersucht, dabei verschiedene Kategorien entdeckt und ihren Nutzen genauer untersucht.

» Design Tagebuch: Tunnelseiten, die kein Mensch braucht

Was tun, wenn ein Blog über mich schreibt?

Viele Unternehmen schauen misstrauisch auf die Weblog-Szene.

Immer wieder liest man davon, dass sich ein einziger negativer Eintrag rasend ausbreitet und schnell an allen möglichen Ecken und Enden des Internets zu finden ist.
Und kaum eine Firma weiß, wie sie schlau mit solchen negativen Beiträgen umgehen soll. Die gängigen Reaktionsmuster scheinen alle nicht zu funktionieren: Als Spreeblick über Jamba schrieb, versuchten Jamba-Mitarbeiter in den Kommentaren gegenzusteuern - aber der Versuch war schnell entdeckt.

Und Abmahnungen setzen meist blitzartig eine Kettenreaktion in Gang, an deren Ende der Name der Firma oder des Produktes bei Google nicht mehr zu finden ist, ohne dabei gleich in Zusammenhang zu dem einen negativen Beitrag gesetzt zu werden.

Bei Robert Basic findet sich eine schöne Liste solcher gescheiterter Versuche.

Oliver Schwarz stellt die Frage »Wie geht man um mit dem PR-GAU per Blogeintrag?« und liefert auch Antworten - denn eigentlich ist es ganz einfach, das Internet ist schließlich ein Kommunikationsmedium. Und so hilft es meist am besten, erst einmal ruhig zu bleiben und das direkte Gespräch zu suchen.

» Wie geht man um mit dem PR-GAU per Blogeintrag?
» Top-Liste der Blog-Skandale

Biene? Biene!

Biene heißt »Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten« und ist ein Preis der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen für barrierefreie Angebote im Internet.

Seit vier Jahren können sich Anbieter von Websites, die ihre Seiten besonders aufmerksam auch für die Benutzung durch Menschen mit Behinderung konzipieren für den Preis bewerben.
Dabei sind barrierefreie Seiten nicht nur für Menschen mit Behinderung nützlich - auch der vermeintlich »normale« Benutzer profitiert zum Beispiel von schlanker Programmierung und leichter Sprache.

» Die Preise 2006 gingen an …
» Worum geht es bei der Biene?
» Die Verleihung zum Anhören als Podcast

Werbung für kleine Budgets

Mit Firefox per Du

Die meisten Menschen benutzen zuerst einmal die Software, die sie auf ihrem Computer vorfinden - zum Browsen im Internet also auf Windows-Computern den Internet Explorer und auf auf Mac-Systemen den Safari.

Trotzdem gibt es einige gute Gründe, gerade einen anderen Browser zu nutzen.
Wer sich für den zu Recht beliebten Browser Mozilla Firefox interessiert aber den Umstieg scheut, dem kann man die Anleitung Mit Firefox per Du von Ralph Segert empfehlen.

Die Anleitung Mit Firefox per Du - 11 Kapitel einer Browser-Freundschaft wendet sich an Einsteiger, die wenig Erfahrung mit Browsern und dem Internet haben … Einige Kapitel enthalten zudem kurze Video-Anleitungen.

Zusätzlich gibt es ein Blog, in dem zum Beispiel weitere Video-Anleitungen angekündigt werden.

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