Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Mal was anderes

Screenshot aus dem VideoWer mein Xing-Profil kennt, der weiss, dass dort bei anderen Interessen kurz und knapp »Jazz, Radfahren, das Meer« steht.

Hier geht es jetzt um ersteres. Aber bitte keine Berührungsängste…

Im Basic Thinking Blog (da finde ich im Moment viel lesenswertes) habe ich dieses wunderbare Video von Bobby McFerrin (4:23, YouTube) entdeckt.
Ich habe den Mann vor eineinhalb Jahren zusammen mit Chick Corea live sehen können und kann nur sagen: Der Spaß in der Halle, der man dort im Video sehen kann bringt nur ansatzweise herüber, was dieser wunderbare Mann auslösen kann.
Viel Spaß!

Warum blogge ich?

Arbeits- und Lebensbedingungen von Freelancern

Die Uni Hamburg führte im letzten Jahr eine Studie zur Untersuchung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Freelancern durch.
Die Ergebnisse der Untersuchung stehen jetzt als Download (PDF, 148kb) zur Verfügung.

Viele Ergebnisse lesen sich zwar erst einmal wie Allgemeinplätze zum Thema gesunde Lebensführung ..:

Ganz grundsätzlich empfiehlt es sich natürlich, dafür zu sorgen, dass die Kräfte, die bei der Arbeit verbraucht werden (auch, wenn die Arbeit Spaß macht!), wieder aufgetankt werden können. Dies kann nicht nur durch ausreichend Schlaf, Pausen und Erholungstage geschehen, sondern grundsätzlich durch alle Aktivitäten, bei denen man sich wohl fühlt und abschalten kann (Sport, Lesen, Freunde treffen, Musik hören, spazieren gehen, …).

Das ist nun wirklich nichts Neues - aber schon Till Eulenspiegel wusste, dass man manchmal altes Wissen neu hören muss. Auch wenn es einem nicht immer gedankt wird.

» Freelancer-Studie der Universität Hamburg
» Wie Eulenspiegel die Schneider im ganzen Sachsenlande zusammenrief

Praxisleitfaden zum Umgang mit Weblogs, Podcasts & Co

Gerade bei Biggi gefunden:

Prof. Dr. Norbert Schneider, Direktor der LfM, sagte hierzu: »Das inzwischen viel zitierte Web 2.0 löst Versprechen ein, die das Internet der ersten Generation gegeben hat: Der Nutzer wird zum Produzenten eigener Inhalte und verbreitet diese auch.« Dies zeige das Potenzial, das im Medium Internet liege, setze aber auch Verantwortungsbewusstsein bei den Akteuren sowie Differenzierungsfertigkeiten bei den Konsumenten voraus.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Medienakademie hat die Landesanstalt für Medien NRW die Broschüre »Praxisleitfaden zum Umgang mit Weblogs, Podcasts & Co« für den Umgang mit neuen Kommunikationswegen im Netz herausgegeben.

» Zum Artikel beim BVDW
» Download der Broschüre als PDF (812kb)

Freie Fotos

Screenshot BildersucheMal was neues hier im Blog: ein Auszug aus meinen im Laufe der Jahre gesammelten Bookmarks:

Im Internet gibt es an vielen verschiedenen Stellen freie Fotos, die man mindestens zum Layouten, oft aber auch für kommerzielle Endprodukte verwenden kann. Die Lizenzbedingungen sind verschieden - im Zweifelsfall nachschauen oder nachfragen.

  • Photocase (Anmelden, 3 Bilder pro Tag kostenlos, Nennung im Impressum)
  • picstyle (Auflösung 640 x 425 Pixel)
  • Pixelquelle (Nennung im Impressum)
  • Fotos-Direkt (ca. 300 x 225 Pixel, Nennung im Impressum)
  • sxc.hu (Anmeldung, Bedingungen je nach gewünschtem Foto)
  • CalPhotos (Bedingungen je nach gewünschtem Foto)

Und auch flickr lohnt oft einen Blick mehr - da stehen die Lizenzbedingungen immer beim einzelnen Foto.
Und - das weiss ich aus eigener Erfahrung: eine freundliche eMail an den Fotographen hilft auch meist weiter.

Wir haben Ihnen eine eMail geschickt

Wir alle haben ja morgens so unsere Rituale, um in den Arbeitstag hineinzugleiten.

Meines beinhaltet zum Beispiel einen Streifzug durch die Weblogs, die ich so lese und heute war parallel eine Software-Installation dabei - auf der letzten Heft-CD der c’t war eine interessante Vollversion einer Mind-Mapping-Software.

Und jetzt hab ich schlechte Laune.

Warum?
Die Software kann nur installiert werden, wenn man sich kostenlos und unverbindlich beim Hersteller registriert. Das ist verständlich und völlig ok.
Zur Registrierung muss man in ein Formular seine eMail-Adresse angeben, dann beglückt einen die Meldung »Wir haben Ihnen eine eMail mit weitere Informationen geschickt.«
Das ist nur leider nicht wahr; es müsste »irgendwann bekommen Sie eine eMail mit weiteren Informationen« heissen, denn: es kommt keine eMail.

Naja, les ich halt weiter in den Blogs, das Fenster mit der begonnenen Installation kann ich ja einfach offen auf dem Desktop lassen, das stört ja nicht wirklich.

Oh, eine Umfrage in einem Blog, das ich gerne lese - da mache ich doch gerne mit. Aber, was passiert?
Richtig: »Wir haben Ihnen eine eMail mit weiteren Informationen geschickt.«
Und was passiert nicht..?
Auch richtig…

Man kann so etwas doch besser machen, oder?
Gut, ich habe jetzt das Hintergrundwissen, dass solche Aufgaben auf dem Server gerne nicht wirklich sofort, sondern in Intervallen ausgeführt werden - aber dieses Wissen fehlt doch dem normalen User.
Der sitzt jetzt doch vor seinem Rechner, klickt verzewifelt auf »neue Nachrichten abrufen« im Mailprogramm und denkt, er hätte etwas falsch gemacht.

Fazit: Entweder muss die eMail sofort kommen, oder die Meldung für den User muss anders formuliert sein.
Ich pack das dann mal in den Hinterkopf in die Kiste zu den hunderttausend anderen Usability-Kleinigkeiten,die über das gute oder schlechte Gefühl bei der Benutzung einer Website entscheiden können.

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