Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Software-Tipps

Zwei Software-Tipps, die mir heute über Mailingliste und Forum auf den virtuellen Schreibtisch flatterten:

Techsmith bietet die Version3 seines Camtasia Studios zum freien Download an - gleichzeitig hat man die Möglichkeit, verbilligt auf die gerade aktuelle Version 5 upzugraden.

Und dann habe ich noch endlich einen freien, guten Icon-Editor gefunden: IcoFX

eMails schneller abarbeiten

Passend zu dem gestrigen Beitrag und den Überlegungen über einen geänderten, effektiveren Umgang mit eintreffenden Informationen flattert mir heute Morgen der aktuelle Absolit-Newsletter in die Mailbox und verweist auf den Artikel 9 Tipps, um E-Mails schneller abzuarbeiten
Einiges davon dürfte Menschen, die sich schon einmal mit GTD beschäftigt haben vertraut vorkommen, aber auch anders organisierte Tagesabläufe lassen sich so wahrscheinlich um einiges besser strukturieren.
Torsten Schwarz (Die marketing-BÖRSE): Tipps, um E-Mails schneller abzuarbeiten

Das Mysterium “Blog”. Und das Mysterium “netzwerken”

Web 2.0 - TagwolkeIch arbeite gerade mit einem Kunden an einem Firmen-Blog. Mir war vorher klar, dass es nicht einfach ist, einem nicht-Blogger zu erklären, was das überhaupt ist: Bloggen. Mehr als nur etwas ins Internet zu schreiben. Weniger, als jeden Tag einen wohlformulierten Fachartikel zu verfassen. Mehr, als sich zu erhoffen, dass Blogs automatisch bei Google ganz oben stehen. Kaum mehr, als sich über seinen Alltag im Beruf zu unterhalten.
An den Fragen merke ich, dass es schwer ist, den Nutzen eines Blogs in einfache Worte zu fassen - es geht dabei so viel um nicht-fassbaren Nutzen. Nicht in erster Linie um Besucherzahlen und am besten noch um Geld, sondern so viel um Beziehungen, um Kontakte, um Wissen.

Wer noch nie erlebt hat, wie ein gut geöltes Netzwerk einem innerhalb von Minuten einen Job rettet - wer zum Beispiel noch nie einen fähigen Dienstleister statt durch zeitfressende Recherche durch eine Anfrage in der Mailingliste empfohlen bekam - der kann nur schwer nachvollziehen oder sogar fühlen, was ein Netzwerk ausmacht.

In klassischen Strukturen geht es meist darum, Wissen zu horten. Wer mehr weiß, der ist im Vorteil, der steht besser da, der sticht andere aus und behält den Job.
Wer “netzwerkt”, der teilt sein Wissen. “First give and then take” hat es mal jemand genannt. Das erfordert Mut, weil man in Vorleistung gehen muss.

Und als nächstes muss man mit dem was zurückkommt auch noch einen völlig neuen Umgang lernen.
Während es klassischerweise eher darum ging, wie man Informationen bekommen konnte, geht es nun darum, aus der Fülle die passenden herauszufiltern.
Man muss oft scannen, statt zu lesen und dann blitzschnell sortieren: Kann ich das brauchen? Interessiert das jemanden, den ich kenne? Weiterleiten? Speichern? (Wie? Wo?) Löschen?

Das ist neu und aufregend für viele. Für mich, der ich seit 6 Jahren blogge und seit Jahren in Communities, Mailinglisten und virtuellen Bürogemeinschaften lebe so selbstverständlich, dass ich jetzt gerade wieder die Worte dafür finden muss.
(Bild von nww.nerdwideweb.com)

Der größte Bluescreen der Welt

Bluescreen auf einer Infotafel an der HauswandEigentlich ist er uns ja schon länger nicht begegnet. Alle die Windows schon länger kennen, also auch schon mit Windows 98 oder 95 gearbeitet haben oder sogar Windows for Workgroups 3.11 noch kannten, die werden ihn kennen aber wohl kaum vermissen: den Bluescreen. Den Moment, wenn man weiss, dass nichts mehr geht.
Aber gelegentlich taucht er auch in der eigentlich recht stabilen Windows XP-Welt noch auf, wie dieses Foto beweist.

Der Blick aufs Wesentliche - Infografiken bereichern die Unternehmenskommunikation

Screenshot pilavas.deIch freue mich, heute eine Gastautorin begrüßen zu können:
Dorothee Pilavas ist freie Journalistin und betreut seit mehr als zehn Jahren Unternehmen bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zusammen mit der Infografikerin Sonja Heller bietet sie seit Kurzem den Infografikdienst „Pilavas und Heller“ an. Beide können auf jahrelange Erfahrungen bei GLOBUS Infografik, Deutschlands größter Agentur für Infografik, zurückgreifen.

Aufmerksamen Lesern könnten beide auch als Partner bekannt sein, mit denen ich schon länger in verschiedenen Projekten immer mal wieder zusammen arbeite.

Auf Ihrer gemeinsamen Website bieten sie regelmäßig kostenlos aktuell recherchierte und angefertigte Infografiken an - aktuell mit einem längeren Text über die Infografik allgemein. Ich übergebe das Wort also an Dorothee, die meiner Einladung dankenswerterweise gefolgt ist, den Text auch hier zu veröffentlichen:

Der Blick aufs Wesentliche
Infografiken bereichern die Unternehmenskommunikation

von Dorothee Pilavas

Was haben wir uns nicht alle schon geärgert über unsinnige Bedienungsanleitungen oder verwirrende Wegbeschreibungen. Es ist eben nicht einfach, Botschaften klar rüberzubringen. Und manchmal stößt selbst der beste Text an seine Grenzen, wenn es um die Darstellung komplexer Zusammenhänge geht.
Hier können Informationsgrafiken Klarheit schaffen und auf kreative Weise zum Verständnis beitragen.

Infografiken können aber noch viel mehr, als uns beim Aufbau von Regalen zu helfen oder den Weg zum Italiener zu weisen.
Sie sind das ideale Medium, wenn es darum geht, große Informationsmengen schnell, umfassend und einprägsam zu vermitteln oder komplexe Abläufe zu verdeutlichen. Sie vereinen Text, Illustration und wenn gewünscht auch Fotos zu einem Gesamtbild, das den Blick aufs Wesentliche lenkt.
So eignen sie sich für die kreative Darstellung von Statistiken, Organisationsstrukturen oder Funktionsabläufen und können als Piktogramme auch rein visuelle Botschaften vermitteln.

Infografiken treffen klare Aussagen

Die Visualisierung von Informationen erfordert klare, eindeutige Aussagen, die auf den ersten Blick zu erfassen sind und beim Betrachter entsprechende Emotionen wecken.

Leselust - so lesen die Deutschen

Die primäre Aussage der Grafik “Leselust” lautet: Deutsche lesen gerne Krimis und am liebsten auf dem Sofa.
Eine eingehende Betrachtung der Grafik ermöglicht ein differenzierteres Bild der Vorlieben beim Bücherlesen, das sich durch die klar strukturierte Statistik schnell erschließt. Doch vor allem die starke, emotionale Botschaft des ersten Eindrucks wird sich beim Leser auf Dauer einprägen.

Infografiken als Eye-Catcher

Was entscheidet darüber, welcher Artikel einer Publikation gelesen wird? Was fördert das Interesse für ein Thema?
Die Universität Dortmund hat untersucht, welche verschiedenen Gestaltungselemente auf einer Zeitungsseite die Aufmerksamkeit von Jugendlichen erregen. Das Ergebnis: Ein buntes Layout, starke Bildmotive, unterhaltsam geschriebene Texte und Infografiken schaffen aktive Leseanreize. Und das mit nachhaltiger Wirkung. 90 Prozent der Jugendlichen, die sich eine Infografik anschauten, lasen danach auch den dazugehörigen Text.
Infografiken sind also nicht nur Eye-Catcher, sie passen auch perfekt in unsere multimediale Welt. Denn sie sprechen besonders die junge Generation von Medienkonsumenten an, die es gewohnt ist, Informationen parallel über mehrere Kanäle aufzunehmen.

Infografiken als modernes Element des Corporate Design

Zeitungsredakteure und Magazinmacher haben die Infografik deshalb schon lange als Bereicherung ihrer Berichterstattung entdeckt. In der PR wird sie dagegen noch weitgehend vernachlässigt. Dabei ist sie ein aufmerksamkeitsstarkes Element im Media-Mix der internen und externen Kommunikation. Insbesondere dann, wenn sie an das Corporate Design des Unternehmens angepasst wird.

Leselust-Infografik im Magazin-Layout

Die Grafik “Leselust” könnte zum Beispiel von einem Verlagshaus eingesetzt werden, das sein Krimiprogramm ausgeweitet hat und diese Unternehmensentscheidung mit Daten über das Konsumverhalten seiner Zielgruppe untermauern will. Journalisten bewerten diese Hintergrundinformation über die Vorlieben beim Bücherlesen als Zusatznutzen und verwenden die Grafik vielleicht in ihrer Berichterstattung. Die Gestaltung im CD des Verlagshauses verweist dabei dezent auf den Absender der Information.

Infografiken haben Zukunft

Auch Geschäftsberichte, Imagebroschüren und Internet-Auftritte können mit statischen oder animierten Infografiken aufgewertet werden. Wichtig sind dabei eine treffende Auswahl der Inhalte, eine klare Formulierung der Botschaft, eine stimmige grafische Umsetzung sowie eine aussagestarke Illustration.
Um dies zu erreichen, ist sowohl journalistisches als auch grafisches Können gefragt. Von der Konzeption bis hin zur Fertigstellung ist deshalb eine enge Kooperation von Redaktion und Grafik von Vorteil.
Weil Infografiken effizient sind, einen klaren Mehrwert bieten, Botschaften wirkungsstark transportieren und in die moderne Medienlandschaft passen, werden sie in der PR künftig sicherlich mehr an Bedeutung gewinnen.

(Den Text sowie die Grafik “Leselust” gibt es auf www.informations-grafik.de zum kostenlosen Download.)

Sollte man seine Kunden mit Live-Previews der Webdesign-Projekte versorgen?

Screenshot praegnanz.deWie angekündigt findet bei Gerrit van Aaken jetzt die Diskussion zu den einzelnen Fragen statt.
Heute zur Frage “Sollte man seine Kunden mit Live-Previews der Webdesign-Projekte versorgen?”
Wenn Sie schon einmal mit mir zusammengearbeitet haben, dann wissen Sie meine Antwort: eindeutig ja.
Mehr dazu bei Gerrit.

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