Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

eMails anonymisiert veröffentlichen

anonymisierte eMailManchmal gibt es Gründe, um eine eMail, die man geschickt bekommen hat zu veröffentlichen - auf der eigenen Website oder an anderer Stelle. Das ist aber nur so einfach möglich, wenn der Verfasser der Veröffentlichung zugestimmt hat.

In allen anderen Fällen gilt es, vorsichtig zu sein, sonst drohen im schlimmsten Fall kostenpflichtige Abmahnungen.

Advisign veröffentlicht eine Anleitung mit der eigentlich nichts mehr schief gehen sollte: Darf ich eine Email oder ein Schreiben im Internet veröffentlichen? - Eine Anleitung in 7 Schritten

Relaunched

Wer öfter vorbeikommt sieht es sofort: Hier ist alles neu. Warum?

Ganz am Anfang stand eine optische Unzufriedenheit - ich wollte schon länger vom dunklen Hintergrund der alten Seiten weg, bin nur nie dazu gekommen.

Als nächstes: Auch inhaltlich hat sich einiges getan. Aus den drei mehr oder weniger unabhängigen Seiten c-fischer.com, blog.c-fischer.com und netzcoaching.de ist eine Seite geworden. Es gab einerseits immer wieder thematische Überschneidungen und andererseits lag mindestens eine der Sites zwischendurch brach, weil die anderen mehr Aufmerksamkeit erforderten - da lag es mehr als nahe, aus den drei Projekten eines zu machen.

Am wichtigsten war aber die folgende Überlegung: Alle drei Seiten spiegeln einen Teil meiner Online-Arbeit, einen Teil meines Angebots für Kunden wieder. Aber eben nur einen Teil. Da war es dringend an der Zeit, das alles an einem Ort zu bündeln - schon damit jeder weiß, was er alles bekommen kann, wenn er mich engagieren möchte.

Gleichzeitig verlagert sich meine Arbeit im Moment immer mehr weg vom Programmieren und »Pixel-Schieben« zur Beratung. Beratung über das Internet im allgemeinen und darüber, wie man sich denn dort sinnvollerweise darstellt. Was für neue Techniken es gibt und welche davon sinnvoll sind.
Und auch das sollte endlich seinen angemessenen Platz bekommen.

Ich hoffe, alle diese Ansprüche sind auch für Besucher nachvollziehbar untergekommen und es findet sich jeder noch zurecht. Fehlermeldungen sind natürlich – nicht herzlich aber trotzdem – willkommen :)

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Heise hat relauncht

Screenshot heise.deHeise. de ist Deutschlands größte Portal für IT-Themen - der Heise-Verlag bringt unter anderem die bekannte c't sowie die sepzialisiertere ix heraus.

Gestern hat der Verlag sein Nachrichtenportal heise.de relauncht. Ich möchte jetzt an dieser Stelle nicht darauf eingehen, ob und warum mit der Relaunch gefällt – spannender finde ich auch hier wieder einmal, wie diese an sich simple Tatsache sowohl intern im Forum diskutiert als auch durch die Blogs getragen wird.

Das heise-Forum ist eh dafür bekannt, dass dort sehr emotional diskutiert wird. Und so haben sich seit gestern Vormittag um halb elf fast viertausend Beiträge gesammelt (Stand: Mittwoch Morgen, 7:00Uhr). Da stehen dann in trauter Eintracht Beiträge wie »Neues Heise Design ist Abfall« oder »Das war's dann wohl......« mit Einträgen wie »Das Layout ist gelungen«, vermittelnden Aufforderungen wie »BITTE lasst doch vernichtende Pauschalkritik sein ...« oder Techniken, wie man seinen Browser so einstellen kann, dass alles wieder soweit wie möglich wie vorher aussieht.

Ich finde daran wieder einmal spannend, wie emotional sich User mit »ihren« Seiten verbunden fühlen und jede Änderung am Design oder am Inhalt sofort auch als Eingriff in ihre persönliche Internetbenutzung empfinden. Und im Gegensatz zu den klassischen Medien ja auch direkt äußern können – und es auch tun.

Das Netz ist eben ein sehr lebendiger Ort. Wer klug ist, der nimmt das in seine Überlegungen mit auf, wenn er online dabei sein möchte.

Farbkalibrierung

Monitor-kalibrierungstool am FlatscreenVielen ist es wahrscheinlich schon einmal passiert: Man hat an den Knöpfen, die der Monitor unten am Rand hat herumgespielt und irgendwie bekommt man das Bild jetzt nicht mehr eingestellt. Und auch im Laden – wenn man an der großen Wand mit den Monitoren vorbeigeht – sieht man, dass zwischen den verschiedenen Monitoren deutliche Unterschiede bestehen.
Wenn man dann noch im Blick behält, dass die meisten Monitore ab Werk so eingestellt sind, dass sie zwar unglaublich scharf und brilliant wirken – darunter aber die originalgetreue Farbwiedergabe leidet kann man sich sicher sein, dass nur die wenigsten Monitore, die an den üblichen Computern angeschlossen sind Farben so darstellen, wie sie gedacht sind.

Problematisch wird das, wenn man zu Hause oder im Büro an so einem typischen Consumer-Gerät eine Drucksache erstellt und die dann ausgedruckt ganz andes aussieht, als man sich das am Monitor gedacht hatte.

Wenn man hingegen fürs Internet gestaltet, so könnte das eigentlich egal sein. Jeder Benutzer kennt ja eh nur seinen eigenen Bildschirm und wird deswegen – mangels Vergleichsmöglichkeit – gar nicht wahrnehmen, dass »Farben nicht stimmen«.

Trotzdem gibt es Techniken, um eine farbgetreue Bildschirmwiedergabe zu erreichen. Interessant ist die außer für den Profi vielleicht für Hobbyfotografen und bestimmt für alle, die ein wenig Grafikbearbeitung an ihrem Computer betreiben wollen.

Technisch funktioniert das – vereinfacht – so: Man hängt sich ein Gerät vor den Bildschirm und startet ein mitgeliefertes Programm. Das Gerät  nimmt die ausgegeben Farben auf und vergleicht sie mit dem, was das Programm losschickt. Aus den Unterschieden wird ein Profil erstellt, mit dessen Hilfe der Monitor ab dann die echten Farben wiedergeben kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich – auch für den kleinen Geldbeutel des ambitionierten Hobby-Fotografen – den Spyder von ColorVision empfehlen. Die Kalibrierung geht schnell und man wird unkompliziert durch den Vorgang geführt. Und das Ergebnis lohnt auf jeden Fall.

kreatives Programmieren

Manchmal, wenn man etwas programmiert, muß man Fehlermeldungen entwerfen. Dabei gibt es eine Menge zu beachten - Fehlermeldungen sollten zum Beispiel den Benutzer weiterführen und nicht verwirren - um nur einen dieser Punkte zu nennen.

Andererseits bekommt man die Fehlermeldungen natürlich im besten Fall nicht zu Gesicht, weil die Website oder das Programm, was man geschrieben hat einfach funktionieren. Deswegen vergesse ich sie natürlich oft recht schnell wieder.

Eben bekam ich eine Fehlermeldung zu Gesicht, die ich einmal in ein kleines Script eingesetzt hatte. Das Script tut nichts anderes, als die Feeds der Blogs die ich lese von einem Server einzulesen - und das nicht im öffentlichen Raum, sondern nur in meinem eigenen Browser. Da kann man schon mal etwas schludriger arbeiten, wenn man nur alleine von etwaigen Fehlern betroffen ist.

Vorhin war dieser Server wohl nicht zu erreichen und ich musste sehr lachen als ich folgendes las:

 

Fehlermldung: »Mist. Bloglines ist down.«

 

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