Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Deutsche Gestaltung

Mein Zitat des Tages:

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir blöderweise mit der Zeit gelernt haben, dass man nur deutsch gestalten kann. RICHTIG und STRINGENT und KORREKT und überhaupt.

Wer das nicht versteht, schaue sich zum Beispiel mal www.webdesignerwall.com an.

Danke an die werte Kollegin für diesen Denkanstoß!

Noch ein Browser: Chrome

Ausschnitt Programmfenster Google ChromeBei jedem modernen Betriebssystem ist direkt ein Internetbrowser dabei und wenn ich von Alternativen spreche werde ich oft nach dem Grund gefragt. Gründe gibt es da viele: Mehr Funktionen, mehr Sicherheit und »politische« Gründe wie ein gefühlter Widerstand gegen eine Software-Monokultur können da eine Rolle spielen. Und so freue ich mich natürlich, wenn es wieder einen neuen, vielversprechenden Browser gibt.

Gleichzeitig bedeutet ein neuer Browser für mich als Webdesigner selten Freude. Schon jetzt gehört es zum Berufsalltag, eine Html-Seite zuerst möglichst sinnvoll aufzubauen und sich dabei an die Regeln des W3C – quasi der Entwickler von Html – zu halten. Dann beguckt man sich die gerade erstellte Seite in möglichst vielen verschiedenen Browsern auf möglichst vielen Betriebssystemen und beginnt für verschiedene Einzelfälle nachzubessern. Oder besser: Zu verschlimmbessern.
Denn nicht jeder Browser hält sich bei der Darstellung von Webseiten an diese Regeln – und gerade der weit verbreitete Internet Explorer, den viele in seinen verschiedenen Versionen ganz selbstverständlich benutzen ist mit seinen Fehlinterpretationen ganz vorne dabei.

Und jetzt gibt es einen neuen Browser. Google, die Firma, die sich erst durch die Suchmaschine und dann durch immer neue, aufsehenerregenede Webdienste wie Google Mail oder Google Maps einen Namen gemacht hat wirft jetzt auch einen Browser ins Rennen: Chrome

Mein erster Test zeigte zwar keine großen Unterschiede, aber – wie das Webstandard-Blog auch schon vermutet –  die Chancen, dass Google aufgrund seines Bekanntheitsgrades den dritten »großen« Browser herausgebracht hat stehen gar nicht so schlecht. Und spätestens dann werden auch diese kleinen Unterscheide wichtig und die Webdesigner haben wieder einen wichtigen Kandidaten zur Kontrolle.
Die Frage, ob die User Google noch mehr Kontrolle über ihre Surfgewohnheiten geben möchten steht dabei vermutlich bei vielen im Hintergrund, solche – oben ja schon erwähnten – »politischen« Gründe spielen bei den meisten Anwendern ja eher eine untergeordnete Rolle.

Die Benutzung des neuen Browsers wirkt schlüssig und ermöglicht flüssiges Arbeiten, den Eindruck des Webmaster-Blogs, dass es sich um den schnellsten derzeit erhältlichen Browser handelt mag ich unterstützen. Und auch für Entwickler gibt es einige Werkzeuge - ein Blick auf die neue Software lohnt also auch für »normale Benutzer«.

Herunterladen kann man sich Chrome bei Google unter der Adresse www.google.com/chrome. Man erhält einen recht kleinen Installer, der dann das eigentliche Programm herunterlädt und – erster Kritikpunkt – vollautomatisch ohne die Auswahl des Installationspfades und ohne Rücksicht auf die Standards des Betriebssystems auf der Festplatte installiert. Wer flüssig los-surfen möchte kann dabei seine Lesezeichen aus Firefox oder Internet Explorer importieren.

Open-Source Karten

OpenStreetMapAnfahrtsizzen sind wichtig. Sie sind ein ganz konkreter Service für den Besucher und so ein unverzichtbarer Bestandteil einer Website, wenn man Kundenverkehr hat.

Anfahrtskizzen sind aber auch oft teuer. Entweder man muß sie bei einem Kartenabieter beziehen oder lässt sie sich extra anfertigen - beides bedeutet Kosten, die nicht jeder tragen kann oder möchte.

Eine Alternative können Open Source Karten sein, die es in der OpenStreetMap-Datenbank gibt. Die Karten lassen sich laut Lizenz auch gewerblich nutzen - einzig der Hinweis auf Herkunft und die Lizenz muß angegeben werden.

Die verkleinerte Beispiel-Karte oben stammt also – unter CC Share Alike Lizenz – von OpenStreetMap.

Screenshots von ganzen Internetseiten

Screenshot dieses BlogsUm einen Screenshot zu bekommen gibt es verschiedene Möglichkeiten und Programme - unter Windows ist die einfachste Möglichkeit, ein Druck auf die Taste "Druck", der den aktuellen Fensterinhalt in die Zwischenablage transportiert.

Die meisten Methoden haben aber einen entscheidenden Nachteil, wenn man eine komplette Webseite sichern sill: Sie nehmen eben nur den Bildschirminhalt auf.

Eine Erweiterung für den Firefox hilft da weiter. FireShot kann auch Seiten, die aus dem sichtbaren Fenster-Bereich hinausragen und gescrollt werden müsssen komplett aufnehmen. Dabei kann man auswählen, ob das Bild in die Zwischenablage kopiert oder direkt an einen beliebigen Ort auf der Festplatte speichern möchte.

Die Erweiterung speichert auch eingebundene Flash-Filme, ein Feature, das bei den meisten mir bekannten anderen Methoden fehlt.

FireShot (aktuell in der Version 0.58) gibt es bei addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5648

Eine beim Anbieter erhältliche Pro-Version enthält noch weitere Werkzeuge, um den gemachten Screenshot dann direkt im Browserfenster zu bearbeiten - für die meisten Fälle dürfte die »kleine« Variante aber ausreichen.

70200 Samples gegen das jetzige Urheberrecht

Die Digitalisierung hat in vielen Bereichen Veränderungen mit sich gebracht - einigermaßen interessierten Computeranwendern ist es heute möglich, zu Hause vieles zu machen, herzustellen, zu produzieren, wofür man vor 10 Jahren noch aufwändige und teure Technik gebraucht hätte. Auch in der Musik ist vieles technisch einfacher geworden - so ist der Vorgang des Sampelns heute mit jedem halbwegs aktuellen Personal-Computer und freier Software problemlos möglich.

Wer sich nicht so schnell bewegt wie die Technik – das sind Gesetze. Und so gibt es eine große Unzufriedenheit mit dem bestehenden Urheberrecht und der Praxis der GEMA, die in Deutschland die Verwaltung der Verwertungsrechte übernommen hat.

Der Künstler Johannes Kreidler will jetzt in einer Aktion die Absurdität der momentanen Praxis aufzeigen: Er hat ein ca. halbmnütiges Stück komponiert, in dem er 70200 Samples verwendet hat. Und die will er jetzt – ganz getreu nach geltendem Recht – bei der Gema anmelden. Da ihm die Telefonauskunft der GEMA nicht helfen konnte wird er jetzt am 12. September die Anträge in Berlin bei der GEMA vor Ort einreichen.

Mehr Infos bei laut.de.

WordPress-Navigation

Wenn man WordPress als CMS benutzt möchte man manchmal einfach nur alle Seite und zusätzlich einen Link zur Startseite ausgeben.

Damit ichs mir mal merke hier der Code:

<ul>
<li class="<?php if(is_home()) {echo 'page_item current_';}?>page_item"><a href="<?php echo get_option('home'); ?>/">start</a></li>
<?php wp_list_pages('title_li=' ); ?>
</ul>

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